Ich, mit Risiken und Nebenwirkungen

16,90

Erfolgreicher Unternehmer, politischer Berater der Regierung, Vorstandsberater der Topkonzerne, Sterbebegleiter, Feuerwehrseelsorger, Autor. Durch die Machenschaften seines Zwillingsbruders und von seinem Schicksal herausgefordert, geht er seinen Weg durch Höhen und Tiefen, gewinnt und verliert und wird vom Leben grundlegend auf die Probe gestellt, als er seine Tochter zum Sterben in den Armen hält. Eine ergreifende Biografie, die Mut macht aufzustehen und sich dem Leben zu stellen.

DIN A5, 176 Seiten

Beschreibung

Mit dreiundzwanzig Jahren erfolgreicher Unternehmer, mit neunundzwanzig Jahren Berater im Beraterstab der Regierung, mit dreiunddreißig Jahren Vorstandsberater der größten Bank der Welt – ein Jetset-Leben. Ein Zwillingsbruder, der einem das Leben nicht leicht machte, eine Sippe mit ihren eigenen Regeln – und dann der Weg zum Selbstsein. Mit fünfundvierzig Jahren Seelsorger, mit sechsundvierzig Jahren Feuerwehrseelsorger, mit siebenundvierzig Jahren trägt er sein Kind zum Sterben in den Pferdestall. Dieses Buch sollte nie geschrieben werden. Als der Heyne Verlag anregte, es zu schreiben, fühlte er sich zu jung für ein solches Buch, doch dann kam ein Einsatz, der nicht unter den Tisch gekehrt werden sollte. Als das Buch fertig war, verschwand es – wie schon so manch anderes Buch – unbearbeitet in der Schublade und gesellte sich zu den Vergessenen.

Doch das Unter-den-Tisch-kehren nagte an ihm: dass es für das bewusste Fehlverhalten, das Unterlassen zu helfen, immer eine gute Entschuldigung gibt, das immer gewissenlos handeln zu können nagte wie ein Nager, den man des nachts auf dem Dachboden sein Werk vollbringen hört, also wurde das Buch hervorgeholt. Es wurde zur Prüfung der Persönlichkeitsrechte an einen Fachanwalt gesendet. Wenige Tage später kam die Rückmeldung, dass dieses Buch nicht ohne Probleme zu veröffentlichen sei, es aber veröffentlicht werden sollte und man, auch wenn es unbequem sein mag, dazu stehen sollte.

Seit dem Bekanntwerden dieses Buches gab es unzählige Diskussionen darüber, ob Kirche, Christsein und der Glaube noch zeitgemäß sind. Viele kommentierten das Fehlverhalten als typisch für die Kirche, daher soll hier ein Zitat des Autors nicht fehlen. „Die Kirche, das sind wir Christen. Nicht der Pfarrer, nicht der Bischof und nicht der Papst. Sie sind Vertreter unserer Werte, es ist ihre selbstgewählte und gut bezahlte Berufung, sie als Grundlage einer menschlichen Gesellschaft am Leben zu erhalten und unsere Werte zu vertreten. Das Buch ist keine Anprangerung kirchlicher Fehlbarkeit. Richtig jedoch ist, dass Teile des Buches deutliche und mahnende Hinweise der Fehlbarkeit des ein oder anderen Vertreters Gottes sind und nicht in der Schublade verschwinden sollten.“

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